Termin

Chronik

Der Alchimist (RON 14 Hal)
Marmortränen I (EFF 14 Hal)
Marmortränen II (TRA 14 Hal)
Marmortränen III (TRA 14 Hal)
Marmortränen IV (TRA 14 Hal)
Marmortränen V (TRA 14 Hal)
Ein Elixier zu Brauen (TRA 14 Hal)
Das Steinerne Schiff (TRA 14 Hal)
Rückkehr zum Schwarzen Keiler (TRA 14 Hal)
Helden: Nuramon, Isindia, Elko

Meisterpersonen: Teka, die Kräuterfrau; Gogo, der Rabe; Alrike, die Schankmaid

Am nächsten Tag stellen Isindia, Elko und Nuramon fest, dass Orhima und Gerion vermutlich mit dem Fuhrmann abgereist sind. Vor der Hütte des Fuhrmanns finden sie hingegen einige kindskopfgroße Steine, die spährlich mit Kristalladern durchzogen sind - ein Gestein, dass die Helden als Geoden identifizieren können. Offenbar wurden sie in der Nacht hier abgelegt.
Am Morgen ist die Gegend um den Gebirgsee von dichtem Nebel erfüllt. Während Nuramon sich auf die Suche nach geeigneten Ästen für seine Pfeile macht, treiben Isindia und Elko eine kleine Menge Mirbelrohr auf. Nuramon wird als erstes auf den nichts Gutes verheißenden Gestank eines Ogers aufmerksam. Er warnt seine Gefährten, die inzwischen wieder zurück an der Hütte des Führmanns angekommen sind, vor der Gefahr. Längere Zeit beobachten die Helden die Umgebung und können nur hier und da einen vagen Schatten im Nebel ausmachen. Isindia und Elko lassen sich nicht ins Bockshorn jagen und wollen das gefundene Mirbelrohr, wegen dem sie sich eigentlich auf die Reise begeben hatte, in den Kochtopf des Fuhrmanns umtopfen, damit die Pflanze nicht vorzeitig verwelkt.
Als sie sich wieder zum Fuhrmannshaus begeben wollen, bemerken sie wieder einen Schemen, der sich zwischen sie und Nuramon, der am Haus wartet, geschlichen hat. Elko nimmt seinen Mut zusammen und fordert sein Schicksal heraus, als plötzlich hinter einem großen Baum die Silhuette eines Ogers erscheint und ein Keulenschlag nur knapp im Unterholz neben Elko einschlägt. Panisch flüchtet Elko um sein Leben und auch Isindia nimmt die Beine in die Hand. Nuramon vernimmt die panischen Schreie der Beiden und bewegt sich auf die Quelle des Lärms zu.
Elko, in der Flucht begriffen, stößt auf eine weitere, riesenhafte Gestalt - offenbar ein zweiter Oger, der ihm den Weg versperrt. Mit einem beherzten Sprung und etwas Glück kann Elko dessen Angriff ausweichen. Geistesgegenwärtig versucht der Magier einen Blendzauber zu wirken, von dem sich beide Oger allerdings nur wenig beeindrucken lassen. Immerhin, einer der beiden fällt etwas zurück, so dass Isindia und Elko nur noch von einem Menschenfresser verfolgt werden. Isindia hat sich inzwischen einen guten Vorsprung erarbeitet, während Elko mit letzter Kraft durch das Unterholz krabbelt, welches den Oger zwar ebenfalls behindert, ihn aber nicht von seiner Jagd abbringt.
Unterdessen hat Nuramon mit einem getroffenen Pfeil die Aufmerksamkeit des zweiten Ungetüms auf sich gezogen, ein zweiter Schuss verfehlt allerdings sein Ziel. Nuramon hat keine Pfeile mehr im Köcher und muss sich seines Schwertes bedienen. Flink kann er den ersten brutalen Hieben des Ogers ausweichen und sogar selber einige Treffer landen, bis ein Keulenhieb ihn zu Boden zwingt. Elko, fast in Reichweiter seines hungrigen Verfolgers, kann einen letzten Zauber wirken und versteinert den Oger vorübergehend. Als er zu Isindia aufschließt, machen sich beide auf die Suche nach Nuramon, doch können ihn nicht finden. Auch die Oger sind verschwunden, offenbar haben sie, was sie wollten.
Elko und Isindia sind ratlos: einerseits wollen sie ihren Kameraden nicht in den Fänger der Oger zurück lassen, andererseits sehen sie sich der Bedrohung nicht gewachsen. Zudem ist Elkos Zauberkraft erschöpft. Zusammen machen sie sich bergabwärts auf die Suche nach dem Baumhaus des Jägers, der ihnen das Wildschwin verkauft hat. Auf dem Weg bemerken sie am Rande einer Lichtung einen Oger, der offenbar Feuerholz gesammelt hat. Vorsichtig nehmen beide Helden die Verfolgung auf, bis sie an eine Höhle gelangen - der Unterschlupf der Menschenfresser. Nach reiflicher Überlegung treten die Helden lieber den Rückzug an, um am nächten Tag Verstärkung aus Holzfällerdorf Dorkenried zu holen. Sie übernachten im Baumhaus des Jägers und finden am nächsten Tag nach langem Marsch das Holzfällerdorf verwaist vor. Wenigstens können sie eine Nacht unter einem Dach am Kaminfeuer verbringen, bevor sie am nächsten Tag wieder zur Ogerhöhle aufbrechen.
Am Abend kommen sie am Unterschlupf der Oger an. Elko wirkt einen Unsichtbarkeitszauber auf Isindia, die daraufhin in das Dunkel der Höhle tritt. Sie findet die beiden Oger schlafend vor. Offenbar ist es ihnen nicht gelungen, das nasse Feuerholz zu entzünden, um ihre Beute zu rösten – diese liegt im hinteren Teil der Höhle und ist kaum bei Bewußtsein. Nuramon weiß nicht, wie lange er schon in der engen, dunklen, abscheulich stinkenden Höhle der Oger gefesselt liegt. Als im von Isindia die Fesseln durchtrennt werden und Isindia sich zu erkennen gibt, schleppt sich Nuramon aus der Höhle. Isindia hingegen untersucht die Oger auf eine Schwachstelle, um beiden schnell und lautlos umzubringen. Doch die Ungeheuer erscheinen ihr zu robust, um beide in einem Zug zu töten. Daher nimmt sie nur Nuramons Messer an sich, bevor sie die Höhle verlässt.
Zu dritt machen sich die Helden auf den Abstieg ins Tal des Gratenfelser Umlands. Es beginnt wieder heftig zu regnen und in der Dunkelheit verlieren sie schnell die Orientierung. So wandern sie noch einen zweiten Tag umher, bis sie des Abend den warmen Schein eines Wirtshauses in der Nacht erkennen. Es regnet immernoch in Strömen und ein Schwarm Krähen hat sich in der Nähe des Gasthauses niedergelassen, Nuramon ist schwer angeschlagen, Elko ohne Zauberkraft und auch Isindia ist erschöpft,
Da taucht plötzlich eine Gestalt aus dem Unterholz auf. Mit seinen weit aufgerissenen Augen und dem panischer Gesichtsausdruck wirkt der Fremde als wäre er dem Namenlosen persönlich begegnet. Der Fremde bricht vor den Helden zusammen, die ihn zuerst skeptisch begutachten und ihn im Schlamm liegen lassen. Elko holt Hilfe aus dem Gasthaus, während Isindia die Habe des Mannes untersucht, die sie als Diebeswerkzeug identifiziert. Anscheinend war der Dieb erfolgreich, denn er wähnt auch eine Spanngroße Vogelstatuette in seinem Besitz.
Im Gasthaus findet Elko einen hilfsbereiten Zwerg vor, der den schockstarren Fremden – offenbar einen Halbelfen - ins Gasthaus trägt. Dort berichtet die Schankmaid, dass der Fremde schon längere Zeit ein Zimmer angemietet hat, auf das die Helden den Fremden bringen. Da Gerion den Helden nicht beistehen kann, sucht Isindia im Gasthaus nach fachkundiger Hilfe, den Halbelfen als auch Nuramon zu verarzten. Eine ältere Frau, die sich als Teka vorstellt, in Begleitung eines Rabens auf ihrer Schulter, bietet ihre Hilfe an. Nachdem Nuramon und der Fremde notdürftig versorgt sind, gesellt sich Elko an den Tisch des hilfsbereiten Zwergenkriegers und auch Isindia beginnt einen Plausch mit dem heilkundigen Kräuterweib. Die einzigen anderen Gäste sind ein arroganter Magier, der ungeduldig auf die Tür des Gasthauses starrt und ein einfacher Bürger aus dem Umland, der jeglichen Blickkontakt scheut.
Im Verlauf des Abend betritt ein weiterer Gast die Schenke. Ein Barde betritt gekonnt die Schankstube und nutzt diese als seine Bühne, um der Schankmaid ein Ständchen zu bringen. Im Anschluss gesellt er sich zu Elko und dem Zwerg und erzählt von seinen Reisen und Geschichten. Gegen Mitternacht betreten fast zeitgleich zwei weitere Gestalten die Taverne. Zuerst eine zwielichtige Gestalt, die man nur als Südländer bezeichnen kann. Eilig tritt dieser an den Tisch des wartenden Magiers heran und übergibt ihm ein Bündel, wofür er eine nicht unerhebliche Bezahlung entgegennimmt, jedenfalls nach der größe des Geldbeutels zu urteilen. Danach verschwindet er wieder, noch eiliger, als er zuvor gekommen war. Nach ihm kehrt ein junger, rothaariger Beilunker Reiter, fluchend über das Unwetter, in der Taverne ein. Überrascht gleich zwei Magier in der Taverne anzutreffen, befragt er die Gelehrten nach Möglichkeiten, den Sturm und den immensen Schwarm Krähen mit Magie zu durchbrechen, um seine Depesche rechtzeitig ausliefern zu können, aber beide können oder wollen ihm nicht helfen. In der Zwischenzeit hat sich das Unwetter vor dem Gasthaus weiter zugezogen und es sind deutlich mehr Vögel in der Nacht zu hören.
Schreie gellen durch das Wirtshaus, als der apathische Halbelf in einem panischen Anfall wirr in seinem Zimmer kreischt. Als die Helden eintreffen, ist der Spuk auch schon vorbei und der Elf liegt ohnmächtig in seinem Bett. Bald darauf sind die entsetzen Schreie des fremden Magiers zu vernehmen, den Elko in der Gaststube bereits als brabaker Beschwörer erkannt hatte. Die Helden haben einige Mühen, die Zimmertür des Brabakers aufzubrechen, finden diesen dann aber schwer verwundet in seinem Zimemr vor. Auf dem Boden ist ein Siebenstern gezeichnet und es riecht nach Schwefel. Bevor die Helden Gelegenheit haben, das Zimmer genauer zu untersuchen, werden sie von 3 verzauberten Pfeilen angegriffen, die sich wie Spiralen vom Boden abstoßen und wie Schlangen winden. Der Zwergenkrieger wird von einem Pfeil getroffen und weiß sich nicht zu helfen, als dieser sich durch sein Kettenhemd bohrt und imm weiter in seinen Arm eindringt. Verzweifelt schlägt er seinen Arm gegen die Wände, mit wenig Erfolg. Auch Nuramon wird in der Schulter getroffen. Ihm gelingt es allerdings, den Pfeil zu fassen, bevor dieser sich weiter in den Elfen bohren kann.
Nachdem die Pfeile überwunden sind, schauen sich die Helden genauer im Zimmer des Brabakers um. Neben einigen verbrauchten Paraphernalia finden die Helden nichts von Wert. Nach der Durchsuchung der Habe des Magiers bemerken die Helden, dass dieser inzwischen verstorben ist.
Für einen Moment wird es ruhig vor dem Gasthaus. Doch dann stürzen sich die Vögel auf das Haus und stürmen in einige der Zimmer. Die Helden können sich noch rechtzeitig vor dem wütenden Ansturm in Sicherheit bringen und versammeln sich im Schankraum, wo sie sich beraten, als der sonst so schüchterne Bauer der Kräuterfrau an die Kehle springt und sie als Hexe für das Unheil verantwortlich macht. Isindia kann Schlimmeres verhindern. Der Beilunker Reiter hingegen läßt nicht locker. Er stiftet den Zwergenkrieger an, den labilen Bauern vor die Tür zu setzen, damit sich die Vögel mit diesem beschäftigen, so dass er als Botenreiter mit seinem Pferd entkommen kann. Überraschender Weise läßt sich der Zwerg auf den Handel ein und zerrt den Bauern Richtung Tür. Auch hier schreitet Isindia im letzten Moment ein und verhindert, dass der Bauer dem gefährlichen Gefieder ausgesetzt wird.
Etwas später wird es wieder still und erneut setzen die Vögel zum Angriff an. Weitere Räume fallen dem Gefieder zu und auch der Halbelf wird Opfer des angriffslustigen Schwarms. Unterdessen versuchen sich die Helden zusammenzureimen, in welches Unheil sie geraten sind und schließen, dass es mit der vom Halbelf gestohlenen Vogelstatuette zusammen hängen könnte. Teka, die Kräuterfrau, erzählt die Geschichte vom Koschammerkönig, einem Dämon, der, gerufen von einer bösen Hexe, Tod und Verderben über den Kosch brachte, bis er vom Kaiser des Landes bezwungen wurde.
Unterdessen hat sich der Beilunker Reiter an einigen Fenstern zu schaffen gemacht und flieht in die Nacht, während die Helden erneut von einem Schwarm Vögel angegriffen werden. Ein heilloses Durcheinander bricht los, Elko geht unter den Attacken der Vögel zu Boden, Nuramon kann sich kaum wehren und nur Isindia kann die Vögel davon abhalten, die Gefährten zu zerpicken, bevor es den Anwesenden gelingt, wieder alle Läden und Türen zu verschliessen. Doch unaufhaltsam bearbeiten die fleißigen Schnäbel das Holz der Fensterläden und es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch der Schankraum verloren ist.
Den Helden ist noch eine letzte Ruhe vergönnt, bevor die Vögel entgültig durch die Läden vorgedrungen sind. Unter Schlägen und Hieben ziehen sich die Überlebenden in den Kellerraum des Wirtshauses zurück, nur der ängstliche Bauer verbleibt unter der Treppe im Schankraum und findet das gleiche gräßliche Schicksal wie der Beilunker Reiter vor ihm.
Im Kellerraum verharren die Überlebenden, doch nicht für lange, denn unaufhaltsam bearbeiten die Vögel auch die Kellerluke. Am Abend las Elko in einem Tagebuch, das der Halbelf bei sich führte, dass es im Keller einen Geheimgang geben könnte, und Isindia kann mit ihrer Zwergennase sogar einen versteckten Mechanismus ausmachen. Zusammen finden sie einen zweiten Hebel, den sie betätigen, doch offenbart sich noch immer kein Ausweg. In letzter Minute entdecken die Helden die verbleibenden zwei Züge und legen damit eine Geheimtür frei, die sich allerdings nicht wieder verschließen läßt. Unterdessen dringen die ersten Vögel durch die Kellerluke und drängen die Helden in den Geheimgang hinter der Tür, der bald in einem Ritualraum mündet.
Im matten Schein der Öllampe können die Helden eine mannshohe Statue eines Greifen ausmachen, um die kreisförmig sech Vogelstatuetten angeordnet sind – eine weitere fehlt. Die Vögel, die durch die Kellerluke dringen, machen sich zum Großteil an der Greifenstatue zu schaffen und versuchen, diese mit ihren Schnäbeln zu zerstören. Auch aus dem hinteren Teil des Raumen, der in einen eingestürzten Gang führt, dringen weitere Vögel in den Raum. Zusätzlich geht von dem Greifenstandbild ein starker Wind aus, der den Helden einiges an Kraft abverlangt, sich bis zu Ort der entwendeten Vogelstatuette vorzuarbeiten, um die gestohlene Reliqiue wieder an ihren rechtmäßgen Platz zurück zu stellen. Unterdessen hacken die Vögel weiter auf den steinernen Greifen und die Helden ein, selbst eine Harpyie bricht durch den eingstürzten Gang hervor.
Nuramon gelingt es, die entwendete Reliquie wieder in den Kreis der sieben zu stellen, wodurch der Sturm in der Kammer versiegt und die Vögel entfliehen. Nur die Harpyie bleibt zurück und greift die Helden an. Nuramon kann sie noch einen Moment beschäftigen, bevor diese von den Mutigeren der anderen Gäste bezwungen wird. Als die Überlebenden wieder aus dem Kellerraum treten, bricht ein neuer Tag an, und den Helden wird das Ausmaß der Verwüstung bewußt. Ungeachtet der menschlichen Leichen und der Tierkadaver, die im und um das Gasthaus liegen, gönnen sich die Helden eine ordenliches Schläfchen in ihren Betten ...

zurück

Der Zirkus in Gratenfels (TRA 14 Hal)
Über den Greifenpass I (TRA 14 Hal)
Über den Greifenpass II (TRA 14 Hal)
Kopfgeldjagd im Kosch I (BOR 14 Hal)
Kopfgeldjagd im Kosch II (BOR 14 Hal)
Eiseskälte (BOR 14 Hal)
Der Flug der Chimäre (BOR 14 Hal)
Vergessen im Kerker (BOR 14 Hal)
Feenflügel I (BOR 14 Hal)
Feenflügel II (BOR 14 Hal)
Feenflügel III (BOR 14 Hal)
Feenflügel IV (BOR 14 Hal)
Geisterstunden (TSA 14 Hal)
Der Erbe von Kranick (TSA 14 HAL)
Tod in der Steinhauergasse (TSA 14 HAL)
Die Einsiedlerin (PHE 14 HAL)

Disclaimer / Kontakt