Termin

Chronik

Der Alchimist (RON 14 Hal)
Marmortränen I (EFF 14 Hal)
Helden: Nuramon, Isindia, Orhima, Ellyrion, Efferdilio

Meisterpersonen: Meister Balthusius Balthasar

Fünf angehenden Helden, von denen sich ein jeder an einem anderen Orte zur Nachtruhe gebettet hatte, wurden in ihren Träumen von einer unbekannten Wesenheit heimgesucht. Wer auch immer in ihre Träume eingedrungen war, konnte von den Helden nur als übergroßes, facettiertes Augenpaar wahrgenommen werden. Besagte Wesenheit lies jedem wachträumenden Recken die Wahl, eine Queste zu bestreiten, die aus sechs Aufgaben bestehen sollte. Ungeachtet der Entscheidungen jedes einzelnen, fanden sich alle Helden auf der Straße nach Gratenfels wieder, wo sie auf dem harten Boden aus ihrem Traum erwachten. In der Ferne zeichneten sich bereits die Umrisse der großen Stadt ab.
Die Verwirrung und das Misstrauen war groß, da sich außer dem tulamidischen Gaukler Orhima und Isindia, der Endeckerin thorwalscher Abstammung, niemand zuvor begegnet war. Keiner der anderen Helden konnte zur Auflösung der rätselhaften Zusammenführung beitragen, weder der südländische Barbier Efferdilio, noch Nuramon der Waldelf, und auch der Verständigungsmagier Elyrion zeigte sich ratlos. Jedoch gelang es letzterem durch seine Kenntnis der elfischen Kultur und nicht zuletzt durch seine Zauberfertigkeit ein erstes Band zwischen den Helden zu schnüren, die sich daraufhin entschlossen, dem Rätsel auf den Grund zu gehen.
In Gratenfels erfuhren die Helden noch am gleichen Tag von dem jährlichen Wettstreit, den ansässige und angereiste Alchimisten in dem nicht allzu weit entfernten Kaldenberg austragen. Dieser war auch der Anlass, aus dem der gratenfelser Alchimst Baltasar Balthusius tatkräftige Unterstützung suchte, um ihn auf dem Weg nach Kaldenberg und zurück zu unterstützen. Da ließen sich die Helden nicht zwei Mal bitten, was nicht zuletzt der guten Bezahlung Magister Balthsius zu verdanken war. Als sie sich am nächsten Morgen zusammen mit dem Alchemikus auf die Reise machten, erfuhren sie bald, warum ihr Auftraggeber lieber mehr als zu wenig Geleitschutz für die Reise nach Kaldenberg bestellt hatte: die Alchimisten, meist selbst in rüstigem Alter, betrachten schon die Fahrt zum Austragungsort des Wettstreits als eben solchen.
Als die Helden am ersten Abend der Reise mit Pferden und Wagen in ein Gasthaus in einem kleinen Dorf einkehrten, befanden sich schon weitere Alchimisten vor Ort. Umsichtig hielten die Helden des Nachts Wache, auf dass sich niemand der anderen Alchimisten am Eigentum von Magister Balthusius vergreifen sollte. Doch hatten sie nicht mir der Skrupellosigkeit der anderen Teilnehmer gerechnet – offensichtlich hatte man den Helden etwas ins Essen gemischt, so dass sie sich für die Nacht und den Morgen auf Grund starker Bauchschmerzen außer Gefecht gesetzt sahen. Lediglich das schnelle Handeln des Elfens und des Magiers, die ein hervorragendes Gegenmittel zusammenkochen konnten, verhinderte eine weitere Verzögerung der Reise.
Auch während der Rast am Ende des nächsten Tages wurden die Helden Opfer eines Anschlags: Das Zaumzeug, für die Reise mit einem Wagen unerlässlich, wurde unter ihren Augen entwendet und konnte nur durch den wagemutigen Abstieg Isindias in einen 20 Schritt tiefen Brunnenschacht wieder geborgen werden.
Am Abend des dritten Tages - die Helden kehrten wieder in einem Gasthaus ein, in dem die ihnen bekannte Konkurrenten bereits versammelt saßen - wollten die Helden es diesen mit gleicher Münze heimzahlen. Doch der listige Thimodeus hatte vorgesorgt und einen seiner Handlanger im Stall abgestellt. Dieser war mit den Stallburschen im Kartenspiel beschäftigt. Um sich an den Pferden oder dem Zaumzeug der Konkurrenten zu schaffen zu machen, musste zuerst der Handlanger überwunden werden. Elyrion lockte einen der Stallburschen unter einem Vorwand aus dem Stall und verwickelte diesen in ein längeres (ellyrion-langes) Gespräch, so dass Orhima den vakanten Platz in der Runde der Kartenspieler einnehmen konnte.
Es dauerte nicht lange und ein Streit entbrannte unter den Falschspielern, die sich gegenseitig des Betrugs bezichtigten. Der Streit entwickelte sich zu einer handfesten Schlägerei, doch ehe Thimodeus Handlanger von Orhima und dem zur Hilfe geeilten Efferilio überwältigt werden konnte, bekam dieser Unterstützung durch weitere Schläger, die im Sold von Thimodeus standen. Zum Glück konnte Narumon sie mit seinem Bogen in Schach halten, so dass es nicht zu weiterem Blutvergießen kam.
Zu guter Letzt fanden sich die Helden doch für einen Moment alleine im Stall, so dass sie das Zaumzeug der Hälfte ihrer Konkurrenten manipulieren konnten, in der Hoffnung, dass es schon den Richtigen treffen würde. Und falls nicht, bliebe immer noch unklar, ob der verruchte Thimotheus, über den auch schon manch anderer Konkurrent zu schimpfen beliebte, oder Balthusius und seine aufrichtigen Recken, die selbst den Karren eines Mitstreiters aus dem Straßengraben befördert haben, für den üblen Scherz verantwortlich wären.

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