Sagen und Legenden
Helden vergangener Tage ...
Aszila Ya'Quintano
Avessandra Karinor
Barvedis
Blotsaxa Steinfaust
Diman Eslebon
Frija
Haldan von Aquumin
Hayatape
Kiaras Sarostes ya Cuslicon
Mokel Sohn des Mugolosch vom Klan der Morlox
Mykosh Sohn des Kubax
Nesro De'Ramott
Nuriel Ajuna Salafejev
Phedro Scarpone
Radulf Rondrian von Zweifelfels
Raluf Bärentöter von Donnerbach zu Orkentrutz
Ramon Marboso
Rovena Paligan
Thorim Sohn des Thorax aus der Sippe der Adamas
Zoe von Grünwald
... und ihre Abenteuer
Die Uhdenberger Mine
Die Hexe von Rathila
Die sieben Magischen Kelche
Der Zug durch das Nebelmoor
Der Seelenjäger
Im Zeichen der Kröte
Die Seelen der Magier
Wo ist Mokel?
Die Hochzeitsreise
Seuche an Bord
Die Taucherglocke
Der Schatz von Kun Storbak
Zwischen den Abenteuern I
Die Manufaktur
Die Verschwörung von Gareth
Die Anderswelt
Bodiak
Schatten über Travias Haus
Das Turnier von Hersbach
Mehr als 1000 Oger
Immortalis
Das Erbe der Magiermogule
Der Streuner soll sterben
Zwischen den Abenteuern II
Echsenbrut (Fremde Gefährten)
Der Echsentempel
Die Fahrt der Korisande
Die Insel der Risso
Bund der Schwarzen Schlange
Zwischen den Abenteuern III
Besuch aus Tosch Mur
Gleichgewicht der Macht
Wie Sand in Rastullahs Hand
Unter Haien I
Unter Haien II
Mews Rettung
Zwischen den Abenteuern IV
Das Große Donnersturmrennen
Helden: Barvedis, Mokel, FriarZwischen den Abenteuern VMeisterpersonen: Raidri der Schwertkönig, König Brin und sein Wagenlenker von Wertlingen, Gerborod der Graue, Ogara die Klinge, Syratus der Meister vom Garether Hippodrom, Charos Maramek (getarnt als Bores aus Uhdenberg), Elcarna, Landgräfin Franka Salva Galahan, Borongeweihter Nercius, Bruder Götterfried der Traviageweihte, Rastan Ogerschreck
Friar berichtet:
27. Rahja
Das Jahr neigt sich dem Ende und wir sind endlich in Winhall eingetroffen. Barvedis weicht mir seit einigen Tagen nicht mehr von der Seite. Eigentlich ist er ja kein schlechte Zeitgenosse, aber sein merkwürdigen Ansichten über Dere und seine Göttin Mokoscha muten mir doch seltsam an. Er jagt jedem noch so merkwürdigem Artefakt nach. Wir deckten uns bei einer etwas düster wirkenden Boroni Gläubigen ein, welche lauter nützlichen und unnützen Tand verkaufte. Ich glaube für das nächste Jahr kann sie ihren Laden schließen. Winhall ist schon voller Menschen und alle sind wegen dem Rennen sehr aufgeregt. Leider konnten uns Herr Haldan und Meister Thorim nicht folgen, da sie noch wichtige Dinge in Drol zu erledigen haben.
28. Rahja
Der Startplatz quillt über von lauter buntem Volk. Die Zeltstadt bietet aber jeden Komfort den es zu wählen beliebt. Die meisten Fahrer sind schon eingetroffen. Ein wirklich durch gemischter Haufen. Selbst Novadis und Thorwaler nehmen an dem Rennen Teil, welches zu Ehren der Göttin abgehalten wird. Vielleicht gelingt es mir schon einige der Teilnehmer im Vorfeld auszuschalten.
29. Rahja
Baron Mokel ist sehr beschäftigt und kaum anzutreffen, er scheint wegen des Rennens sehr aufgeregt. Barvedis forderte Syratus, einem Wagenlenker aus dem Garether Hyppodrom, zu einem Sprint und verliert klar. Das Selbstbewusstsein von Barvedis wurde stark erschüttert. Syratus ließ sich feiern. Dieser Syratus kann keine Frauen lieben, da er sich selbst zu sehr liebt.
30. Rahja
Das Fest der Reinigung eigentlich wollte ich das Sklavenhalsband welches mir diese schwarze Hexe angelegt hatte verbrennen, doch als ich es in der Hand hielt konnte ich es nicht. Diese Boroni soll es noch essen bevor ich sie zu ihrem Gott schicke.
Tage des Namenlosen
Wie jedes Jahr sucht uns der heim welcher keinen Namen verdient. Barvedis und ich verlassen das Zelt nur selten. Er spricht immer nur von seiner Bienengöttin und liest aus seiner großen Schrift die er immer bei sich trägt. Die Lyriker welche er vorträgt, sind zwar nur schwer zu verstehen, doch haben sie einen lieblichen Klang. Die großen Bienenmutter welche er Mokoscha nennt, scheint eine ehrenhafte Göttin zu sein. In jedem Falle vertreibt sein Gerede düstere Gedanken. Ich hoffe, dass es Praios uns bald vom Leid des letzten Jahres erlöst und uns nichts geschieht vor dem Start.
Der Ball am Vorabend vor dem großen Ball war wirklich ein langweiliges Fest. So sollte ich schweigend eingezwängt zwischen Novadis und einem Fahrer der sich nur der Schatten nennt sitzen, diese Novadis sind zwar ein stolzes aber auch sehr verbohrtes und unhöfliches Völkchen. Als wir in ihren Landen reisten respektierten wir ihre Sitten und schwiegen gegenüber den Männern doch warum respektieren sich nicht unsere, wenn sie bei uns sind, doch es sollte doch noch ein interessanter Abend werden der galante Raidari von Conchobair ist ein begnadeter Tänzer und er besitzt ein wirklich großes Feuer.
1. Praios
Es ist soweit. Man kann die Spannung förmlich fühlen. Mokel ist sehr aufgeregt. Einige weiter Mitstreiter sind eingetroffen: ein Geweihter der Travia und ein schweigsamer Ritter der wohl keine Manieren zu haben scheint, da er sich nicht mal bei uns vorstellte. Doch Baron Mokel wird sich beim anheuern dieses Recken schon etwas gedacht haben. Bei uns ist ein junges Mädchen Namens Mara, dass einem jeden Wunsch von den Lippen abließt.
Im frühen Morgengrauen versammelten sich die Teilnehmer am Start. Wir haben die Aussenbahn den Göttern sei Dank. Mokel berichtet davon, dass die Zwerge mit ihrem Schlachtwagen ein riesiges Geschütz haben, vor dem man sich in Acht nehmen sollte. Raidari fuhr mit dem Donnersturm vor. Dies Gefährt kann wirklich fliegen ob man es nun glaubt oder nicht. Der Start war wirklich anstrengend und nicht weniger Blutig. Der Ritter der uns begleiten sollte wurde von dem Geschütz der Zwerge getroffen und hatte keine Chancen. Möge der Schweigsame ihm gnädig sein. Doch Rondra strafte die Zwerge und riss ihnen das unehrenhaftes Mordwerkzeug vom Wagen, wie Raidari schon bemerkte Rondra sieht alles. Doch dabei sollte es nicht bleiben Mein Pferd wurde von den Novadis mit einem Pfeil getroffen und ich wurde von einem der Novadis mit seinem Schwert vergiftet. Ich glaube dies Hinterwäldler haben nichts von dem begriffen worum es in dieser Queste geht, doch war Bruder Götterfried alsbald zur Stelle und half mir den Anschluß nicht zu verlieren. Dieser Novadi Jassafar scheint kein guter Fahrer zu sein da er kurz vor der Brücke gen Nostria seinen Wagen wendete was diesm gar nicht so gut bekam. Wir konnten den sechsten Platz ergattern was eigentlich gar nicht so schlecht ist. Hinter uns folgt eine Rondrianerin welche als Ogara genannt wurde. Vor uns liegen die Thorwaler, irgend ein Mann namens Ogerschreck.
2. Praios
Nun reisen wir gen Nostria zum Turansee um das Rätsel zu ergründen welches auf uns wartet. Laut den Bauern soll Syratus der Selbstverliebte, auf dem ersten Platz liegen. Bei uns lagert Ogara mit dem Schatten und einem Andergaster Magier. Ich habe nicht gewusst das dieser Schlag von Menschen an dem Rennen teilnehmen dürfen. Doch Barvedis spricht ja auch ständig von diesen Dingen.
3 Praios
Wieder lagert diese Ogara bei uns.
4. Praios
Wir treffen auf eine Nostrische Patroullie welche uns den Weg verlegt doch lassen sie uns ziehen und stellen uns sogar einen Botenreiter zur Seite, damit wir nicht weiter aufgehalten werden.Wir stehen nun direkt am Turan See. Bervedis gab mir einen Mantel damit ich zur Insel fliegen konnte, um das Medallion des Baron abzeichnen zu können. Die Götter müssen die Vögel wirklich lieben, das sie es ihnen erlaubt haben die Lüfte beherrschen zu dürfen. Es kann wohl nichts großartigeres geben als im bleichen Mardaschein tief über einen See zu fliegen. Auch wenn dies sehr anstrengend ist so ist es doch eines der größten Freiheitsgefühle die ich je verspürt habe.
Der Geweihte des Efferds saß in einer Höhle bei einem Delphin und zeichnete unser Medallion ab. Als er mich fragte wie ich auf die Insel gekommen sei, wollte ich den Baron nicht in Verlegenheit bringen.Möge der Flußvater meine kleine Lüge verzeihen, so bemerke der Geweihte das ein Geist im See hausen würde, als ich ihm gestand durch den See geschwommen zu sein. Ich glaube so ganz geheuer war ihm die Geschichte nicht, aber wir hatten das erste Zeichen und sollten nun in die ständig wechselnde Stadt, um dort nach dem klugen Mann zu suchen.
Gerade als ich mich schon wieder in die Lüfte erheben wollte, erschien dieser dunkle Graf von Uhlenberg. Man hatte im Vorhinein schon von dessen schlimmer Krankheit gemunkelt, aber als er das Visier seinens Helmes öffnete wollte mir gleich das Blut gefrieren. Augen so schwarz wie von Obsidian und das Gesicht völlig zerfressen. Ich frage mich wie sehr man den Göttern freveln muss, um so schwer gestraft zu werden. Keine Nase und nur schwarze Haut. Gräulich! Zurück beim Lager waren meine Gefährten schon im Aufbruch und als ich von Pockenfratze erzählen wollte, hörte mir keiner zu. Also gen Joborn der Nostrisch Andergastischen Stadt.
5. Praios
Dieser Baron Mokel ist ein wirklich guter Anführer und ein großzügiger noch dazu Wir rasten erneut um am nächsten Tage den Steineichen Wald zu erreichen. Man spricht davon das es in diesem Wald spukt und das es dort lebendige Bäume gibt. Bei uns rastet ein Ritter der sich Mullbert nennt, für meinen Geschmack ein wenig zu hochnäsig dieser Mann.
6. Praios
Erneut müssen wir lagern, um den großen Wald durch schreiten zu können. So waren wir geade damit beschäftigt die Zelte aufzuschlagen als im nahen Waldesrand einige der Bäume sich bewegten. Die Gelegenheit war günstig um für uns eine sichere Passage durch den Wald zu erbitten, doch scheinen diese Baumwesen etwas gegen Zwerge zu haben so mochten sie den Baron nicht. Aber wir sollten eine sichere Passage durch den Wald bekommen, wenn wir versprachen, den Tieren und Bäumen nichts zu tun.
7. Praios
Wir lagern direkt im Wald, doch durch Götterlfrieds Segen, sollten wir die Nacht ruhig schlafen.
8. Praios
In Joborn mussten wir neues Futter für die Tiere kaufen Der Rattenmann und viele andere sind ebenfalls da, die Zwerge scheinen hinter uns zu liegen und von Jassafar hört man, dass er noch nicht aufgegeben habe. Syratus soll schon 14 Stunden Vorsprung haben, aber Baorn Mokel muß sich ja noch unbedingt mit diesem Mullbert schlagen. Dieser kleine Zwerg kann ganz schön austeilen wenn er richtig in Fahrt ist. So schlug er Mulbert mit seinem Hammer die Rüstung vom Laib ohne das er auch nur ins schwitzen kam. Laut Mokel müssen wir nach Andergast in die Stadt des Königs, um dort nach einem Travia Geweihten zu suchen. Götterfried wurde sehr aufgeregt, als er dies hörte So Fuhren wir zurück in den Wald, um dort zu rasten, als uns der Rattenmann einholte. Dieser Riese forderte Mokel zum Kampf, dies war wohl der küzeste Kampf meines Leben. Dieser Troll schlug zweimal gegen Mokel, wobei er auch sich selber traf. Mokel setzte ihm mit zwei weiteren Schlägen zu und der Riese stürzte. Desto größer sie sind, desto schneller Fallen sie, schoss es mir in den Sinn, hatte der Meister einst gesagt . Doch wollte der ehrenwerte Mokel den Mann retten was ich ihm hoch anrechne. Doch gleich rissen sich die geplagten Tiere von dem Wagen los und wollten ihrem Peiniger fressen. So schritten wir ein und drängten die Tiere zurück, bis sie bei ihrem Gott ohne Namen waren. Möge Rondra uns diesen Verstoß gegen die Regel des Schutzes der Zugtiere verzeihen.
9, Praios
Endlich erreichen wir Andergast. Baron Mokel ist losgezogen um mit Götterfried sein Medallion zu zeichnen. Ich und Barvedis suchen nach einer Unterkunft für uns und die Pferde. Die nächste Etappe führt uns ins Orkland, um die zu suchen, die den Neubeginn preist. Gerade als Wir in dem kleinen Gathaus einkehren wollten, wurden wir von einem der Zwerge eingeholt. Was immer diesem widerfahren war, spiegelte ich in seiner Art und seinem Gebärden wieder. So erzählte Er uns, das einer seiner Kammeraden von den Baummenschen erschlagen wurde und der andere ihm ebenfalls abhanden gekommen ist. Ich gab ihm einige Münzen damit er sich ein warmes Bett und ein gutes Bier leisten konnte. Wir müssen über die Passtrasse in den Norden. In die Orkschädelsteppe, mir graust es bei dem Namen.
10. Praios
Wir erreichen Anderfall, schon von weitem kann man die Wasserfälle rauschen hören die Passstraße ist sehr eng ab hier und es dämmert auch schon leicht.
Doch im Aufblitzen der Abendsonne kann man immer wieder den Zwerg hinter uns erkennen welcher uns nun schon seit Andergast folgt. Er scheint schon etwas wirr zu sein und bedroht uns, als wir ihm helfen wollten. Merkwürdig ist jedoch das er uns nur folgt und uns nicht überholt, als habe er keine Ahnung wohin er fahren muss.
11. Praios
Der Weg über den Pass ist schmal und eng. Wir müssen die ganze Nacht durchreiten um Anderfall zu erreichen. Natürlich muss sich der gute Barvedis erst mal mit einem Ork anlegen und wird kurz darauf verhaftet und verbringt die Nacht im Kerker, so das Mokel ihn loskaufen muss.
12. Praios
Die Nachtruhe war nur sehr kurz und wir mussten noch Proviant für die Pferde besorgen, um weiter durch die Steppe ziehen zu können. Gen Mittag verlassen wir den Pass. Wir werden aber von einer Gruppe Orks am Fuße des selbigen abgefangen. Doch Mokel entzündet einige seiner Feuerwerke und schlägt diese Wilden in die Flucht. Die Orks wollten uns zwar erst verfolgen, doch konzentrierten sie sich lieber auf Thorgrim welcher kurz nach uns das Gebirge verließ. So erreichten wir die Klause am späten Nachmittag wo auch schon Ogerschreck mit seimem Wagen hielt. Mokel und Barvedis wollte ihm Querfeldein folgen, um ihm den Weg abzuschneiden und so gab er mir das Medallion um es im Tsa Tempel zeichnen zu lassen. Götterfried folgte mir, als wir den Tempel betreten wollten. Dort baute sich ein großes Ungetüm vor uns auf. Es hatte einen Stierkopf und roch erbärmlich, so gab ich denn Götterfried das Amulett, um Mokel und Barvedis folgen zu können. Doch in dem Augenblicke donnerte Thorgrim mit seinem Wagen heran, schnappte sich das Medallion,lies es zeichnen und raste mit seinen Wagen davon. Doch als ob Phexens Schreiche mit diesem noch nicht genug waren rissen mir die Zügel meines Pferdes. Götterfried lag schwer getroffen von einem Bolzen am Boden und so schnappte ich mir meine Satteltasche, hastete zum Pferd von Götterfried, welcher meinen letzten Heiltrank bekam, nur um von seinem bockigen Pferd erneut aufgehalten zu werden. So war den die einzigen Möglichkeit noch Mokel und Barvedis mit der Pfeife zu warnen. Wie die beiden mir hinterher erzählten, hatten sie Ogerschreck ziehen lassen, um Thorgrimm aufzuhalten, doch war dieser ihnen entkommen. Sie standen etwas ratlos neben ihren Wagen, als ich dort endlich eintreffen sollte. Voller Wut über die Impertinenz dieses Zwerges verlangte ich von Barvedis seinen Mantel welcher mich in einen Falken verwandelte und rieb mich vorher mit dem Unsichtbarkeitsellexier der Attentäter aus Methumis ein. Eigentlich wollte ich dem Zwerg das Amulett nur wieder entwenden, doch war dies bei der hohen Geschwindigkeit völlig unmöglich. So sollte mich denn Rondras heiliger Zorn ereilen. Der Zwerg und ich lieferten uns einen heftigen Kampf. Er hatte mich schon mehrfach mit seinem Schlägel getroffen und ich fühlte mich schon sehr erschöpft, als Rondra mir zur Seite stand und ich so den Zwerg nieder strecken konnte. So flog ich zurück zu Mokel und hängte ihm das Medallion wieder um. Doch fehlte uns immer noch die nächste Etappe. So flog ich weiter zurück zum Tempel wo Götterfried mir mitteilte, nachdem ich mich ein wenig mit Wasser aus einem Brunnen geputzt hatte, dass wir gen Lowangen gehen sollten, um dort den Nehmer des Lebens zu suchen. Gerade auf dem Weg zurück zu unserem Lagerplatz verließ mich der Zauber des Mantels und ich mußte auf Schusters Rappen dem Baron weiter folgen. Doch sollte mich der gute Barvedis in der Wildnis auflesen. Am nächsten Morgen berichtete man mir, dass wir nun mit dieser Ogara und Gerborod, genannt der Graue, in einem Verbund fahren sollten.
13. Praios
Gen Abend werden wir von 12 Orks angegriffen. Diese Ehrlosen Kreaturen setzten uns schwer zu und es sollte Barvedis sein der mir wiedermal den Hals retten würde. Nur dank dem schnellen eingriff der Amazonen und Baron Mokel sollten wir den Kampf gewinnen. Welch Glück für uns das wir uns diesen Kriegern angeschlossen hatten. Doch hatte Ogara ihren Fahrer den Schatten zu beklagen. Offenbar wurde ein ganzer Orkstamm von uns aufgeschreckt und so kann man nun Trommeln aus den nahen Gebirge vernehmen. Die Jagt ist also eröffnet und wir sind wohl das Wild.
14. Praios
Mokel und Barvedis wollen die Nordroute nehmen und dem Finster Svall folgen, als wir gen Abend die Brücke über den Fluß erreichten. Aus Westen und Süden waren mehrere Reiterscharen der Schwarzpleze zu erspähen. Unsere Einzige Chance diesen zu entkommen war die Brücke mit den Brandbomben von Mokel zu zerstören und dann gen Norden in den nahen Wald zu fliehen.
15. Praios
In der Nacht müssen die Orks uns wohl überholt haben, denn am nächsten Morgen war von ihnen nichts mehr zu erblicken. So tarnten wir die Wagen mit Blätterwerk und folgten am nächsten Tage weiter dem Fluß. Unsere Vorräte schwinden und der Weg ist anstrengend für Mensch und Tier.
16. Praios
Wir haben dem Flusslauf verlassen und treffen gen Abend an einem Bauernhaus ein. Eine ganze Familie wohnte hier und nahm unsere kleine Karawane trotz ihres Misstrauens auf.
17. Praios
Gen Abend erreichten wir Lowangen. Wir haben wohl die Pockenfratze eingeholt, sein Fahrer schwatzte ein wenig mit Barvedis, der uns dann mitteilte, das dieser Norbarde über Alpträume klagte. Dieser Uhlenberg hat außerdem eine recht ungewöhnliche Route gewählt. So sei dieser über Andergast direkt nach Teskal gefahren und hat wohl die Etappe im Nordland ausgelassen. Mokel hatte hier in Lowangen einen guten Freund, einen Magus mit dem Namen Elcarna. Dort deckte er sich mit neuen Utensilien für die Reise ein. So wollten wir noch die Münze zeichnen lassen und uns zu Ruhe begeben, als man uns sagte, dass mit dem Lebensnehmer nicht der Schweigsame, sondern Firun der Herr des Eises gemeint sei. Wir müssen nun gen Neu Lowangen reiten. Nun wollten wir uns gerade in Borons Arme begeben, als Mokel diesen Grafen zu Uhlenberg forderte. Es war als würden Giganten im Mondlich aufeinander einschlagen, doch wurde Mokel mit einem heftigen überderischen Schlag außer Gefecht gesetzt. So kam ich den gerade noch rechtzeitig um Mokel einen Trank zu geben. Barvedis fand nach dem Kampf ein Teil der Rüstung von Pockenfratze und befragte zusammen mit Elcarna dieses Stück Metall. Der Norbarde sagte uns, dass die Rüstung schon sehr alt sei und das sein Träger Charos Maramek heisst. Et sei verflucht, da er gegen die Göttin des Herdfeuers gesündigt hatte. Er wurde einen Vampir, ein dunkles Wesen das vom Blute Lebender sich ernährte und nur in Heimaterde ruhen könnte. Desweiteren konnte uns Elcarna noch sagen, das der Graf zu Uhdenberg nicht aus Lowangen stammt. Barvedis sprach noch davon, dass dieses Wesen große Schmerzen hatte, als es sich mit Götterfried vor dem Start unterhalten hatte.
18 Praios
Neu Lowangen war gen Mittag erreicht und wir besorgten die Markierung für das Medallion im Tempel des Firun im nahen Wald. Diese Aufgabe übernahm unser Fahrer Barvedis. Die Bauern Sprachen davon, dass Uhdenberg nur mit 3 Pferden in die Stadt eingefahren sei, aber diese mit vieren wieder verließ. Barvedis kehrte verspätet zurück und berichtete uns von dem neuen Ziel: Wir müssen nach Donnerbach, zum Tempel hinter dem Wasserfall.
19.Praios
Wieder an einem der Svellt Nebenflüsse, setzten wir über, um eine Brücke nördlich des Nebelmoors zu nehmen.
20. Praios
Am Morgen haben wir diese Elfe Ariana mit ihren Einhörnen eingeholt, welche von Bäumen erschlagen in einem Wäldchen Lagen. Eigentlich hatte ich ja vorgehabt dieser zu helfen, doch befahl uns der Baron weiter zu reisen und dieser zahlt nun mal die Zeche. Er scheint Elfen nicht sonderlich zu mögen.
21. Praios
Wir haben Gashok erreicht und ziehen am Moor vorbei gen Donnerbach. Wie es scheint, haben wir Ogerschreck eingeholt, denn er befindet sich mit uns auf gleicher Höhe.
22 - 24. Praios
Die Fahrt durch die Wildnis ist Anstrengend und schwierig. Unser Glück ist, dass Mokel einen so großen Wagen gebaut hat. Sonst hätten wir sicher schon nichts zu essen. Donnerbach werden wir wohl am nächsten Tag erreichen. Wenn man genau hinhört, kann man das Wasser schon rauschen hören.
25. Praios
In Donnerbach mussten wir bergauf steigen, um endlich den Tempel hinter den Fällen erreichen zu können. Dieser Grobian Barvedis hätte mich beinahe von einer der Brücken gestoßen. Wir liegen 6 Stunden hinter Syratus und 4 Stunden hinter Prinz Brin, doch anstatt wieder aufzubrechen, wollte sich Mokel noch mit Rastar schlagen. Dieser schlug die Herausforderung aus und so schnappte sich Mokel den diesen Novadi Jassafar, welcher sich dann auch ergab. Ich konnte nicht umhin, diesen noch eine Nachricht an den Kalifen zu Unau, meinen guten Freund zu entsenden. Das Gesicht des Novadis hätte man in Stein meißeln sollen. Nun müssen wir zum Bärentempel in die Bärenstadt. Auf nach Trallop.
26. Praios
Baron Mokel will mit uns die Abkürzung durch das Nebelmoor fahren. Er sagt er kenne sich dort gut aus.
27. Praios
Wir durchqueren das Moor vorbei an einer alten Tempelruine, bis wir zu einem großen Tor kamen. Mokel berichtet uns von einem Angroschschrein, dass er einst mit einigen Gefährten von den Orks rettete. Rondrianer öffneten uns das Tor. Sie erstürmten vor einigen Jahren diese Anlage und hielten hier Wacht. So fuhren wir, begleitet von einigen Rondrianern, durch die Hallen der Zwerge und machten nur eine kurze Rast. An einem Schrein der Rondra und des Angrosch. Kurz darauf hatten wir das Ende der Anlage erreicht und ritten weiter. Ogerschreck donnerte mit seinen Tieren quer durch das Moor und es waren kurz darauf laute Hilfescheie zu hören. Auf Anweisung von Mokel ritt ich denn zurück, um diesem Thorwaler zu helfen. Ich sah ihn in einem großen Schlammloch versinken. Doch bereitete es keine Mühe den Mann vor dem elendigen zu retten. Doch waren seine Tiere nicht mehr zu retten. Gerade wollte ich diesen Rastar verlassen als er erneut unsere Hilfe erbat und ich ihn zu unserem Lagerplatz mitnahm. Er behauptete das er eine Karte in Donnerbach gekauft habe und diese ihn in die Irre geführt hat., Wir schickten ihn zu den Rondianern. Bei der Fahrt durch das Moor brach eines der Räder, doch Mokel konnte dies reparieren. Es riecht entsetzlich hier und nirgendwo ist man sicher.
28. Praios
Wir erreichen Trallop, nachdem wir bei einem Grenzposten nicht weiter aufgefallen sind. Ich muss aufpassen. Je näher wir nach Garethien kommen, desto gefährlicher wird das für mich. Ich sollte mich wieder als Thorwalerin verkleiden, um nicht weiter aufzufallen. Mokel bat mich die Markierung des Phexen zu holen, während er und Barvedis sich um neuen Proviant kümmern. Man merkt langsam die Erschöpfung, die einem in die Glieder kriecht. So gelang es mir nicht, der Phexgeweihten in die Tasche zu greifen, doch war der Listige mir zumindest einen Versuch schuldig. So sprach ich denn bei der Vogtvikarin vor und vergaß über dem das Meadllion zu ritzen. Wahrscheinlich hatte mich die kostbare Decke welche ein eigen leben zu haben schien, von meiner Aufgabe abgelenkt. So sollten wir nun in die Stadt der Rinderbarone gehen und den roten Rauschen folgen und die Frau suchen die dem roten Rausch folgt.
29. Praios
Als wir am nächsten Tag aufbrechen wollten, befand sich Pockenfratze direkt hinter uns und so hielt Mokel den Wagen direkt im Tor an. Er will den dunklen festhalten. Ohne ein Wort des Forderns griff uns dieser Baron an. Er teilte mächtige Hiebe mit seinem gezackten Schwert aus und selbst unsere vereinten Kräfte reichten nicht aus, um das Ungeheuer zu stoppen. So schoss den Barvedis mit einem Flammenstrahl (über das Stück Kohle welches Götterfried gesegnet hatte) und das war auch schon das letzte was ich mitbekommen sollte, denn ein mächtige Hieb traf mich und es wurde dunkel um mich. Nachdem wir unsere Wunden geleckt hatten, zogen wir weiter über Braunsfurt nach Anderath. Diesen dunklen Wesen konnten wir wieder nichts entgegensetzen und so fuhrt er unbeeindruckt weiter.
30. Praios
Wir sind in Baliho und reisen weiter gen Espen, um dort eine Rahjageweihte zu suchen. Auf dem Weg werden wir wieder von einer Patroille aufgehalten, welche Prinz Brin wohl einen Vorteil verschaffen will. In Espen geht Barvedis zum Rahja Tempel und es kommt erst im frühen Morgengrauen wieder, anscheinend hat dieser Gauner wohl gut genächtigt. So suchten wir den nun die Geweihte der Felder vor den Äckern der Stadt die der Kaiser das eiserne Schild nennt.
1. Rondra
Wir können keinen guten Lagerplatz finden als wir weiter gen Süden fahren und Wehrheim noch weit ist.
2. Rondra
Gen Abend erreichen wir Waldsend. Bores soll 2 Stunden vor uns liegen und Syratus und Brin haben über 12 Stunden Vorsprung. Wir steigen in einer Herberge ab, wo wir den toten Fahrer von Uhlenberg finden. Diese Pockenfratze hat wohl schon wieder die Pferde gewechselt. Barvedis und einige Bauern setzten den Norbarden bei. Doch hat er noch einen Zettel in der Hand was ich erst im letzten Moment bemerkte. Barvedis lass den Zettel vor in dem Stand das der Fahrer sich als verflucht wähnte und um Erlösung bat.
3. Rondra
Wir ereichen die Gestarde von Wehrheim, doch als wir die Geweihte der Peraine auf den Felder suchen wollten, ist diese von Charos Maramek erschlagen worden. So fehlt uns den zwar nicht das Zeichen welches ein Novize für uns Schnitzte, wohl aber das nächste Rätsel. So gehen wir denn gen Gareth in gutem Glauben das der Tempel des Lichts unsere nächste Station sei.
4. Rondra
Ich trennte mich von Baron Mokel und Barvedis hinter Pulet, um die Stadt des Lichts zu besuchen. Obwohl mir die Müdigkeit in allen Knochen steckt, reichte die Zeit nur, um bis kurz vor Gareth zu kommen. Ein wenig Schminke hier und da und etwas kohlenstaub im Mund sollte die Wachen am Tor davon überzeugen das ich eine waschechte Thorwalerin bin.
5. Rondra
Die Stadt des Lichts. Lange habe ich schon gefürchtet, das es mich wieder in diese Stadt zieht. Doch entgegen meines ersten Besuchs, bin ich mir nicht sicher, was mich erwarten soll. Syratus soll wohl noch in der Stadt sein und König Brin liegt auf dem ersten Platz. Die Praioten sind auf meine Verkleidung hereingefallen, doch überkam mich die Schuld und ich hatte das Gefühl jemandem alles zu gestehen. So schenkte mir ein alter Boroni sein Gehör und ich erzählte ihm unter dem Deckmantel des Schweigens, meine Geschichte - welche mich plagt. So bat ich ihn die Tochter des Kaufmannes ausfindig zu machen und ihr alles zu enthüllen. Ich sollte mir Erkundigungen einholen, weshalb die Verbindung zu diesem Kaufmann so wichtig war und wo die Verbindung zwischen Kartell und Omerta waren. Was hat die Hand Borons damit zu tun?
Nun sollen wir den Feurigen Bruder suchen. Doch wurde ich in der Nacht von einigen Maskierten Räubern zu Fall gebracht und beraubt. Dies war wohl Phexen Strafe für meinen Frechen Diebstahl an der Vogtvikarin. Man nahm mir Dolch und ya Hollos Rapier. Schweinebande euch stöbere ich noch auf!! Das sei Gewiss. Am Morgen fand Götterfried mich auf der Straße liegend mitten in Gareth und wir verließen die Stadt, um Mokel einzuholen. Er hatte noch einige meiner Sachen finden können. Phexen äh Travia sein Dank.
6. Rondra
Gen Anbar um Mokel weiter folgen zu können. Den Pferden geht es nicht gut und wir haben nichts zu essen mehr.
7. Rondra
In Betani erzählen die Leute, dass Mokel die Pockenfratze vernichtet hat. Man sagt, der Baron habe ihn auf der Strecke mit einem Hieb seines Hammer besiegt. So wie es aussieht, holen wir nur langsam auf und die Pferde sind müde wir müssen Angbar noch in der nächsten Nacht erreichen.
8. Rondra
Es ist schon spät, doch müssen wir weiter. Angbar scheint zum greifen nahe
9. Rondra
Endlich im frühen Morgen erreichen wir Angbar. Der Ingerimm Tempel ist kaum zu verfehlen. Der Geweihte ritzt unsere Münze und behauptet, dass Mokel noch in der Stadt ist. Wir versuchen auf dem Markt etwas zu er betteln, als wir von Syratus und einigen Schergen aufgelauert werden. Syratus erzählte mir eine unglaubliche Gechichte: Barvedis hat sich wohl in Angbar einen Kampf geliefert, das Mokel ihm nackt den Wagen zertrümmert hatte (mit der blosen Faust) und dann ihm sein Amulett gestohlen. So versprachen wir, denn ihm seines wiederzugeben, wenn ich Mokel finden sollte. Der Baron nahm es mit dem Gewinnen doch Inzwischen recht genau, aber wir fanden ihn am Westtor und er gab die Münze heraus, als ich ihm seine gab. Syratus scheint genau wie Mokel, zu allem entschlossen. Der Wagen den Mokel einst gebaut hat, ist nicht wiederzuerkennen. Kabine und Fläche fehlen völlig und hinten hat das Gefährt nur ein Rad. Unglaublich was eine kleine Zwergenschar in so einer Nacht alles bauen können. Wir machen uns auf ins Gebirge um wieder den Keis Schließen zu können. Über Honingen nach Winhall.
10. Rondra
Syratus zieht an uns vorbei und lagert einige Meilen vor uns. Die Pferde unseres Wagens sehen sehr zugerichtet aus und dieser Barvedis hat nichts besseres zu tun als sich nochmal mit Syratus zu prügeln. Manchmal glaube ich das dieser Mann nur Profit kennt. So soll er nun Syratus den Wagen waschen, wenn dieser das Rennen noch beendet.
11. Rondra
Wir folgen Syratus durch das Gebirge. Eine Ruhige Nacht und man kann endlich einmal wieder richtig durch schlafen.
12. Rondra
Der Weg ist schwer, doch liegen wir noch auf dem dritten Platz und erreichen Morgen schon Gratenfels.
13. Rondra
In Gratenfels erzählen die Leute, dass es eine Fähre über den Fluß gibt. So könnten wir vielleicht durch die Wildnis abkürzen.
14. Rondra
Brin liegt nun schon bis zu 2 Tagen vor uns und wenn die Brücke in Ortis noch steht, dann sollten wir ihn noch einholen können.
15. Rondra
Die Brücke von Ortis steht noch und wir haben den König doch noch eingeholt.
16. Rondra
Mitten in der Nacht können wir den Tempel erreichen und warten auf König Brin. Brin trifft im Morgengrauen ein. Der Boroni zeichnet die Münzen und die Fahrer gehen an den Start. Doch sollte Mokel sich vorher noch ein Duell mit dem Prinzen liefern, das er auch klar gewann. Der König kann froh sein, einen solchen Recken als seinen Baron zu nennen, ehrenhaft und unerschütterlich bis zum Schluß. Viele Leute sind auf unser rufen auf die Straße gekommen, um die Spannende Verfolgungsjagd zu erleben.
Die Letzte Meile war die Längste Meile meines Lebens. Beide Wagen Fuhren ein hartes aber gerechtes Rennen. Ein deutlicher Sieg zeichnete sich für keinen ab. Erst auf den letzten Schritt machte Barvedis einen Fehler und Brin zog vorbei ins Ziel.
Raidari übergab Brin den Wagen und konnte sich dann später nicht einmal mehr an mich erinnern an mich, dieser Flegel. Ich werde mich schon in sein Gedächnis rufen wenn es soweit ist. Ein heißes Bad und neue Kleider wurden uns, Travia sei gepriesen, dennoch gestellt. So feierten wir denn am Abend mit dem König und erzählten von der Fahrt und diesem abstoßenden Vampier Charos Maramek.
Irgendwie bin ich froh, dass Herr Haldan mir auferlegte, Recht schaffender zu werden. Der Unterschied zwischen einem rondrianischen Kampf und einem heimtückischen Mord war doch größer, als ich gedacht hatte. So hoffe ich, dass ich dies von Rondra gelernt habe. Die anderen wollen erst nach Honingen gehen um dort bei Barvedis zu bleiben und ich folge um Mew wiedersehen. Vielleicht sollte ich Mokel folgen, um bei ihm eine Weile unter zu tauchen. Er will mir die Waffen ersetzen, welche ich in Gareth verloren hab.
Gold und Schwarz